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Tagebuch von Av3ry

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Av3ry 15.10.2026 - 21:14 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Wie im Buch

Wie im Buch

quote Draußen ist es längst dunkel. In eine Decke gehüllt, sitzt sie da und liest in ihrem Buch. Die Worte ziehen sie tiefer in die Geschichte, bis die Zeilen verschwimmen und sie plötzlich mittendrin ist.
Sie steht am Straßenrand, als ein Auto hält. Er steigt aus und ihre Blicke treffen sich. Sofort erkennt sie ihn. Dieses ruhige Lächeln, dieser Blick, der einen Moment länger auf ihr liegen bleibt. Schon ist dieses Kribbeln wieder da, das sie nicht erklären kann.
Dann verändert sich die Szene.
Warmes Licht, gedämpfte Musik und das leise Klirren von Gläsern. Sie sitzt mit ihm in einer Bar. Sie kennen sich inzwischen besser, doch zwischen ihnen liegt noch immer dieses Knistern, das bei jeder Begegnung ein wenig stärker wird.
Sein Arm streift ihren. Als er sich zu ihr beugt, spürt sie seinen Atem an ihrem Ohr. Sie dreht den Kopf und plötzlich sind sie sich gefährlich nah. Sein Blick wandert zu ihren L****n, bevor er ihr wieder in die Augen sieht. Dieses kleine, wissende Lächeln bringt sie beinahe um den Verstand.
Seine Hand legt sich an ihre Taille. Sie spürt die Wärme seiner F****r durch den Stoff, rückt näher und lässt ihre Hand in seinem Nacken ruhen. Für einen Augenblick halten sie einander einfach nur fest im Blick.
Dann gibt es kein Zögern mehr.
Seine L****n treffen ihre. Erst sanft, dann voller Sehnsucht. Sie zieht ihn näher zu sich, während seine Hand über ihren Rücken gleitet. Die Musik um sie herum versinkt in der Bedeutungslosigkeit. Da ist nur noch diese Nähe, die Wärme seiner Haut und das Gefühl, dass sich all die unausgesprochenen Wünsche endlich ihren Weg bahnen.
Ein Kuss folgt dem nächsten. Ihre F****r verfangen sich in seinem Haar, sein Lächeln streift ihre L****n, bevor er sie erneut küsst. Sie verliert jedes Gefühl für die Zeit. Für das, was draußen geschieht. Für alles, was nicht er ist.
Die Bilder werden schneller, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Seine Arme um sie, ihre Körper eng aneinander, dieses Feuer, das sich nicht mehr mit einem Lächeln verbergen lässt. Sie lässt sich fallen, gibt den letzten Rest Kontrolle ab und genießt jeden Augenblick, als gäbe es nichts, das sie zurückhalten müsste.
Und dann …
schlägt sie die Augen auf.
Ihr Atem geht schneller, die Decke ist verrutscht und das Buch liegt noch immer auf ihrem Schoß. Für einen Moment braucht sie, um zu begreifen, wo sie ist.
Dann legt sie das Buch beiseite und lächelt.
Wer hätte gedacht, dass ein paar Zeilen sie so weit forttragen könnten?
Sie zieht die Decke wieder um sich und lehnt sich zurück. Das Feuer in ihren Gedanken ist noch nicht ganz erloschen.
Und vielleicht muss es das auch gar nicht.

 

Av3ry 12.10.2026 - 19:28 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Wolkentanz

Wolkentanz

quote Die Dämmerung bringt kühlere Luft mit sich. Noch einmal zieht es sie zu ihrem kleinen Wohlfühlort. Sie schaut in den Himmel, wo sich die Wolken in unzähligen Grautönen übereinanderschieben. Langsam verändern sie ihre Formen, lösen sich auf und setzen sich neu zusammen.
Sie beobachtet das Spiel eine Weile, bis sich zwischen den grauen Schleiern die ersten Bilder zeigen.
Zwei Hände, die sich entgegenstrecken. Nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, als würden sie zögern, bevor sie sich endlich berühren. Ein Stück weiter formen sich L****n zu einem Kussmund. Flüchtige Gestalten, die auftauchen und wieder verschwinden, sobald sie glaubt, sie richtig erkannt zu haben.
Ihre Gedanken beginnen mitzuspielen. Aus den zufälligen Formen werden kleine Geschichten. Und dann …
Da ist es.
Ganz langsam schält es sich aus den Wolken. Erst nur ein Schatten, dann die vertrauten Konturen. Diese Augen. Und dieses Lächeln, das sie sofort wiedererkennt, obwohl es vielleicht nur ihrer Fantasie entspringt.
Für einen Moment hält sie den Atem an.
Plötzlich sind die Bilder nicht mehr nur am Himmel. Sie sind wieder mitten in ihren Gedanken. Erinnerungen an jene Augenblicke, in denen alles um sie herum verschwunden war. In denen es nur noch sie beide gegeben hatte.
Seine Arme um sie. Ihre Körper eng umschlungen. Wärme, die sich mit diesem unbändigen Knistern vermischte, das zwischen ihnen immer stärker geworden war. Es war, als hätten sie sich in einem eigenen Universum bewegt, fern von allem, was sie sonst festhielt.
Ein wilder, flammender Tanz zweier Menschen, die für einen Augenblick vergessen hatten, sich zurückzuhalten. Die aufgehört hatten, über jeden Schritt nachzudenken, und sich einfach treiben ließen. Immer näher, immer tiefer hinein in dieses Gefühl, bis der Boden unter ihren Füßen keine Bedeutung mehr hatte.
Sie waren nicht mehr hier gewesen.
Sie waren abgehoben.
Und jetzt, während die Dämmerung langsam dunkler wird, glaubt sie dieses Gefühl wiederzufinden. Nicht ganz. Nur einen Hauch davon. Genug, um die Sehnsucht neu zu entfachen.
Sie sucht seinen Blick zwischen den Wolken, doch die Gestalt beginnt sich bereits wieder aufzulösen.
Das Lächeln bleibt am längsten.
Dann ist auch das verschwunden.
Sie schaut weiter in den Himmel und fragt sich, ob ihre Gedanken ihr nur zeigen, wonach sie sich sehnt.
Oder ob manche Begegnungen selbst dann noch Spuren hinterlassen, wenn längst alles wieder still geworden ist.

 

Av3ry 10.10.2026 - 12:49 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Warme Echos

Warme Echos

quote Die kühle Luft legt sich auf ihre glühenden Wangen. Doch unter ihrer Haut ist noch immer diese Wärme. Das Echo ihres Traums hat sich festgesetzt, streift ihre Gedanken und weckt Gefühle, die längst nicht so verschwunden sind, wie sie es gern glauben würde.
Sie erinnert sich an seine L****n. An den sanften Hauch, bevor sie ihre Haut berührten. An dieses kurze Innehalten, in dem sie schon wusste, dass sie sich gleich wieder verlieren würde. Wie seine Küsse langsam ihren Nacken entlangwanderten und ihr eine Gänsehaut über die Schultern jagten. Wie sie den Kopf ein wenig zur Seite neigte, beinahe unbewusst, als wollte sie ihm mehr von sich zeigen.
Und dann seine Hände.
Warm auf ihrer Haut. Ruhig, sicher, als hätten sie alle Zeit der Welt. Sie erinnert sich daran, wie seine Berührungen sie immer wieder innehalten ließen, wie ihr Atem flacher wurde und sich tief in ihrem Bauch dieses vertraute Ziehen ausbreitete. An den Augenblick, in dem sie sich näher an ihn schmiegte, ohne darüber nachzudenken. Als wäre jede kleine Bewegung eine Antwort auf etwas, das keiner von ihnen aussprechen musste.
Für einen Moment glaubt sie noch immer, seinen Atem an ihrem Hals zu spüren. Fast meint sie, seine Hand läge wieder auf ihrer Haut. Sie hält ganz still, als könnte sie dadurch verhindern, dass die Erinnerung verb**sst.
Doch da ist nur der Wind.
Kühl streicht er über ihre Wangen, während in ihr etwas ganz anderes nachhallt. Und vielleicht ist es gerade dieser Gegensatz, der alles so intensiv macht. Die frische Luft auf ihrer Haut und die Wärme einer Nähe, die sie für ein paar kostbare Augenblicke vollkommen vergessen ließ, wo der Traum aufhörte und die Wirklichkeit begann.
Sie öffnet die Augen, aber ihre Gedanken bleiben noch dort.
Bei seinen L****n. Seinen Händen. Bei diesem letzten Moment, in dem sie sich gewünscht hatte, die Zeit möge einfach stehen bleiben.
Und dann ist da diese Frage, die sie nicht mehr loslässt.
Ob irgendwo da draußen jemand gerade dasselbe fühlt. Ob auch dort eine Erinnerung unter der Haut weiterlebt, obwohl längst ein neuer Tag begonnen hat.
Vielleicht sitzt jemand am Fenster, spürt den kühlen Wind auf den Wangen und lächelt bei dem Gedanken an eine Nähe, die noch immer nachwirkt.
Vielleicht ist dieses Echo nicht nur ihres.
Und vielleicht denkt gerade jemand an sie, ohne zu wissen, dass sie sich im selben Augenblick fragt, ob er es auch spürt.

 

Av3ry 08.10.2026 - 19:58 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Faszination

Faszination

quote Es ist diese Erinnerung, die sie immer wieder zurückbringt.
Nicht einmal an den ganzen Traum erinnert sie sich. Nur an einzelne Momente, die irgendwo in ihr hängen geblieben sind.
Seine Stimme.
Dieser Blick.
Und die Berührung an ihrer Wange, die sich in ihrer Erinnerung viel wärmer anfühlt, als sie es eigentlich dürfte.
Sie erinnert sich daran, wie nah er gewesen war. An seinen Atem, der ihre Haut streifte, und an dieses kurze Innehalten, bevor seine Hand sie berührte.
Es war nur ein Augenblick.
Und trotzdem hat er etwas in ihr hinterlassen.
Manchmal schließt sie die Augen und ist wieder dort. Sie spürt dieses leise Ziehen in ihrem Bauch, dieses Kribbeln, das damals ganz plötzlich da war. Als hätte ihr Körper schneller verstanden als ihr Kopf, dass dieser Fremde ihr nicht gleichgültig bleiben würde.
Am deutlichsten erinnert sie sich an seine Augen.
Daran, wie sie sich in seinem Blick verloren hatte und für einen Moment vergessen hatte, dass sie ihn überhaupt nicht kannte.
Vielleicht war es genau das, was sie so fasziniert.
Dass sie nichts über ihn wusste und trotzdem sofort dieses Gefühl da war.
Diese Nähe.
Diese Spannung.
Dieses leise Was wäre, wenn …?, das seitdem immer wieder auftaucht.
Und jedes Mal, wenn sie daran denkt, beginnt ihr Kopf die Geschichte ein kleines Stück weiterzuschreiben.

 

Av3ry 07.10.2026 - 14:30 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Innere Wärme

Innere Wärme

quote Die Sonne liegt warm auf ihrem Gesicht, während sie mit geschlossenen Augen auf ihrer Bank sitzt.
Sie lauscht.
Doch das, was sie hört, kommt nicht von draußen. Es kommt aus ihr selbst.
Diese Stimme. Dieses leise Echo von Worten, die längst gesagt wurden und trotzdem noch irgendwo in ihr nachklingen. Fast wie eine Erinnerung, die sich ganz vorsichtig um sie legt.
Ihre Hand gleitet über die Armlehne der Bank.
Ganz langsam.
Und während ihre F****rspitzen über die Lehne streichen, verändert sich etwas in ihr. Ein Gefühl, das zunächst kaum wahrnehmbar ist und sich dann immer weiter ausbreitet.
Wärme.
Ein feines Prickeln läuft über ihre Haut, begleitet von einem Lächeln, das ganz von allein kommt.
Sie atmet tief ein.
Für einen Moment bleibt sie einfach so sitzen und lässt dieses Gefühl zu.
Dieses stille Glück, das nichts erklären muss. Das nicht laut sein muss, um sie von innen heraus zu wärmen.
Vielleicht sind es manchmal nur kleine Dinge, die etwas in uns zum Leuchten bringen.
Ein paar Worte.
Eine Erinnerung.
Ein Gefühl, das plötzlich wieder da ist.
Und vielleicht reicht genau das, um einen gewöhnlichen Moment für einen Augenblick ganz besonders werden zu lassen.

 

Av3ry 06.10.2026 - 10:48 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Flüchtig?

Flüchtig?

quote Dieser flüchtige Moment, in dem dieser eine Gedanke alles in ihr zum Beben gebracht hatte, war längst vorbei.
Die Traumbilder wurden b**sser. Das Zimmer füllte sich langsam mit dem Licht der Sonne und saugte die letzten Schatten der Nacht Stück für Stück auf.
Noch nicht.
Das wollte sie sagen.
Noch nicht. Sie war noch nicht bereit, der Wirklichkeit zu begegnen. Nicht jetzt, wo sie dieses Gefühl noch auf ihrer Haut zu spüren glaubte.
Denn es war kein flüchtiger Moment gewesen.
Es war ein glühender Augenblick.
Einer, der etwas in ihr entfacht hatte. Erst nur ein kleiner Funke, dann eine ganze Flut aus Wärme und Feuer, die sie ausgefüllt und für einen Moment um den Verstand gebracht hatte.
Sie wollte dieses Gefühl nicht verlieren.
Nicht die Nähe. Nicht das Knistern. Nicht dieses unbeschreibliche Ziehen, das noch immer irgendwo tief in ihr nachhallte.
Vielleicht war genau das der Grund, warum sie die Augen noch einmal schloss.
Nur für einen Moment.
Um das Feuer noch einmal zu spüren, bevor der Tag es endgültig mit sich nahm.
Und wenn sie ehrlich war …
würde sie es niemals missen wollen.

 

Av3ry 04.10.2026 - 11:37 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Stiller Traum

Stiller Traum

quote In der Stille des Tages liegen unendlich viele Momente, die Gedanken anstoßen.
Ein Blick, eine Bewegung, ein Schatten im richtigen Licht – und schon beginnen Bilder durcheinanderzuwirbeln. Manche bleiben nur für einen Herzschlag, andere fühlen sich an, als wollten sie sich ganz leise unter ihre Haut legen.
Vielleicht kann sie sich einfach nicht entscheiden, welches Bild bleiben darf.
Oder welches sie insgeheim länger betrachten möchte.
Vielleicht sollte sie wegsehen. Nicht zu lange verweilen. Sie kennt diese Wirkung. Weiß, wie schnell aus einem harmlosen Gedanken dieses warme Ziehen werden kann, das irgendwo tief in ihr beginnt und langsam weiterwandert.
Aber will sie wirklich wegsehen?
Natürlich nicht.
Denn genau dort beginnt ihre kleine Welt. Dort, wo ein Blick länger dauern darf, eine Nähe plötzlich spürbar wird und eine Berührung in ihrer Vorstellung viel länger bleibt, als sie es in der Wirklichkeit vielleicht dürfte.
Eine Hand an ihrer Hüfte. Wärme ganz nah. Ein Atemzug, der ihre Haut streift und dieses feine Kribbeln hinterlässt.
Nur Bilder.
Und doch fühlt es sich für einen Augenblick beinahe echt an.
Diese Welt kennt keine Grenzen. Hier kann selbst das Unmögliche plötzlich ganz nah erscheinen.
Also schließt sie irgendwann die Augen.
Nicht, um die Bilder loszuwerden.
Sondern um ihnen näher zu sein.
Sie lässt sich fallen in die Wärme ihrer Gedanken, in dieses leise Knistern zwischen Vorstellung und Gefühl.
Und während um sie herum alles still bleibt, beginnt in ihr eine Geschichte, deren Ende sie selbst noch nicht kennt …

 

Av3ry 03.10.2026 - 14:50 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Traumbeschwörung

Traumbeschwörung

quote Sie schaut wieder aus ihrem Fenster.
Der Morgen liegt ruhig über der Welt, doch in ihrem Kopf ist die Nacht noch lange nicht vorbei.
Sie lässt die Worte noch einmal durch ihre Gedanken gleiten. Ganz langsam. Und mit jedem Satz wird der Traum wieder lebendig.
Sie spürt beinahe seine Hände an ihren Hüften. Warm, ruhig, vertraut. Die Vorstellung allein lässt dieses leise Ziehen in ihrem Bauch wiederkommen.
Sein Körper ganz nah.
Sein Atem an ihrer Haut.
Und dieser winzige Moment, bevor aus Nähe Berührung wird.
Sie schließt die Augen und lässt sich wieder hineinfallen.
In dieses Knistern zwischen ihnen. In seinen Blick, der sie festhält. In ihre eigene Reaktion darauf, die sie längst nicht mehr verbergen kann.
Ihr Atem wird unruhiger.
Eine feine Gänsehaut zieht über ihre Haut, während sie sich vorstellt, wie seine Hände langsam ein wenig fester an ihren Hüften liegen. Nicht fordernd. Nur nah genug, um sie daran zu erinnern, wie sehr sie diese Nähe gerade will.
Sie öffnet die Augen wieder.
Draußen scheint die Sonne inzwischen heller.
Aber ein Teil von ihr ist noch immer in diesem Traum.
Und vielleicht lässt sie ihn genau deshalb noch ein wenig weiterlaufen.
Nur in ihrem Kopf.
Nur für sich.
Denn manche Gedanken fühlen sich viel zu gut an, um sie gleich wieder loszulassen.

 

Av3ry 30.09.2026 - 15:05 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Annäherung

Annäherung

quote Aus der Ferne beobachtet sie seine Bewegungen.
Jede einzelne kommt ihr so vertraut vor, obwohl sie genau weiß, dass sie ihn gerade nur in ihrer Gedankenwelt sieht.
Leise kommt sie näher.
Fast lautlos, sodass selbst ihr eigener Atem kaum zu hören ist. Die Silhouette vor ihr bekommt mit jedem Schritt mehr Gestalt. Noch ein Stück … dann kann sie seine Nähe schon fast spüren.
Seinen Geruch.
Seine Wärme.
Vielleicht sogar seinen Atem.
Ihr Herz schlägt schneller.
Nur noch ein bisschen näher.
Dann berühren ihre F****rspitzen seinen warmen Rücken.
Ganz leicht zuerst.
Die Haut unter ihren F****rn scheint beinahe zu glühen und sie lässt ihre Hand einen Moment dort liegen, als müsste sie sich vergewissern, dass er wirklich da ist.
„Ich bin hier“, haucht sie.
Ihre Hände wandern langsam an seinen Armen entlang. Nicht hastig. Eher so, als würde sie jeden Augenblick auskosten wollen.
Dann neigt sie sich zu ihm.
Ihre L****n berühren sanft seine Schulter.
Nur ganz kurz.
Doch sie spürt, wie er die Luft einzieht.
Für einen Moment bleibt alles still.
Dann hört sie ihren Namen.
Leise. Fast nur ein Hauch.
Und plötzlich fühlt sich dieser eine Moment viel wirklicher an als jeder Gedanke zuvor.

 

Av3ry 28.09.2026 - 12:26 Uhr Av3ry schreibt einen Eintrag ins Tagebuch

Traumbilder

Traumbilder

quote Der Morgen ist schon da, aber irgendwie ist sie noch nicht ganz angekommen.
Ihr Kopf fühlt sich leer an. Nur ein paar Bilder aus dem Traum sind geblieben und ziehen langsam vor ihren Augen vorbei. Verschwommen, fast wie kleine Erinnerungen … und trotzdem kann sie sie noch auf ihrer Haut spüren.
Diese feine Gänsehaut, die dort geblieben ist, wo seine F****rspitzen sie berührt hatten.
Der Atemzug, den sie scharf eingezogen hatte, als seine Hand nur ganz langsam über ihre Haut strich. Seine Augen, die ihre festhielten, während zwischen ihnen kaum noch Abstand war.
Sie erinnert sich an seine Wärme.
An dieses leise Knistern, das mit jeder Berührung stärker wurde. An den Moment, in dem ein Kuss plötzlich viel mehr auslöste, als sie erwartet hatte.
Und dann hatte sich das Blatt gewendet.
Eben noch war sie diejenige gewesen, die sich sicher fühlte. Doch plötzlich war da nur noch dieses warme, unruhige Gefühl in ihr. Ihr Atem wurde schneller, ihre Gedanken leiser und irgendwo zwischen Verlangen und Hingabe verlor sie für einen Augenblick jedes Gefühl dafür, was Traum und was Wirklichkeit war.
Draußen fällt inzwischen das erste Sonnenlicht ins Zimmer.
Sie öffnet langsam die Augen.
Der Traum ist verschwunden.
Fast.
Denn diese Wärme ist noch da. Dieses leise Kribbeln. Und ein kleines Lächeln, das verrät, dass ein Teil von ihr längst wieder dorthin zurück möchte.
Vielleicht schließt sie die Augen einfach noch einmal.
Nur für einen Moment.
Um zu sehen, wie der Traum weitergeht.

 

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Wie im Buch

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Draußen ist es längst dunkel. In eine Decke gehüllt, sitzt sie da und liest in ihrem Buch. Die Worte ziehen sie tiefer in die Geschichte, bis die Zeilen ...

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